natural horsemanship
Hiebei geht es in nicht darum ein Pferd zu dressieren sondern Menschen zu lehren, mit Pferde zu sprechen. In einer Herde verständigen sich Pferde durch feinste Körperzeichen. Wollen wir einem Pferd also mitteilen, was wir von Ihm erwarten, sollten wir nicht versuche ihm einen Roman zu erzählen , sondern die Sprache verwenden die es versteht. Wie sieht eine solche Sprache aus? Können Sie die Ohren anlegen ? Dann hätten Sie mit Sicherheit schon mal einen rießen Vorteil. Da, die wenigsten von uns dieses Kunststück bewerksteligen werden, wollen wir uns mit dem Üben hierfür auch nicht die Zeit stehlen. Aber wir können viele andere Signale mit unseren Körpern senden. Wir können uns in Pose werfen, und unheimlich hart und abweisend wirken, oder aber weich und einladend. Natürlich reicht es nicht eine fremde Sprache zu sprechen, das Verstehen ist der erste Schritt zu eine harmonischen Beziehung und genau da, möchten wir ansetzen.
D.h. nicht, dass wir unser Pferd nur mit Samthandschuhen anfassen dürfen. In einer Herde bekommt auch das Pferd das meiste Vetrauen, welches die anderen dominiert. Respektive, die besten Führungsqualitäten mitbringt um das Überleben der Herde zu sichern. Wenn ein Pferd nun als Leittier respektiert ist, und das Vertraen der Herde genießt, so kann es seine Artgenossen über feinste Zeichen dirigieren bzw. ihnen etwas mitteilen. Was wir brauchen sind eiserne Hände in samtenen Handschuhen: Wir müssen immer fühlend an ein Lebewesen herangehen, ohne dabei zu weich zu sein. Und wir müssen konsequent sein indem, was wir tun ohne ungerecht zu werden. Diese Balance zwischen natürlicher Kommunikation, Einfühlungsvermögen, der Bereitschaft ein Wesen zu verstehen, das anders denkt als man selbst, und Konsequenz, Durchsetzungsvermögen und Führungsqualität, macht unsere natürliche Beziehung zum Pferd aus.
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