Pferdegymnastik

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Pferdegymnastik

Def.von Gymnastik: Die Gesamtheit aller wertvollen und gesundheitsfördernden Leibesübungen; ursprünglich bei den alten Griechen die nackt(=gymnos)ausgeübte Kunst der Leibesübungen; ...

 

video 1 : sam und rené Oktober 2009

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Video 2 : Spanischer Schritt

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Video 3 : spiel am boden 1

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Video 4 : spiel am boden 2

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Video 5 : ein paar Wendungen und ein kleiner Ausritt

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Video 5 : Sam setzt sich

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Zu Beginn dieser Seite habe ich ein paar Videos für Sie zusammen gestellt.

Meines Erachtens sollte die Arbeit mit dem Pferd spielerisch und leicht sein, Spaß machen und das Pferd in seinem Rahmen fördern!!

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Hier wird Sam mit Stellung und Biegung in einem fleißigen Schritt longiert. Diese Übung dient dazu, dass das Pferd auf der Volte geradegerichtet wird um somit seine natürliche Balance zu erhalten. Zudem muß es mit dem inneren Hinterfuß vermehrt Last aufnehmen, da dieser vermehrt unter den Körperschwerpunkt tritt.

Die innere Seite des Pferdes verkürzt sich,  und das Pferd nimmt somit eine schöne Haltung ein, bei der es den Rücken hergibt.

Die äußere Seite wird vermehrt gedehnt, das Pferd wird somit locker und schwingt schön über den Rücken. Der äußere Hinterfuß kann somit frei seinen Vortrieb behalten.

Es präsentiert sich durchlässig, da es die Hilfen des Menschen annimmmt und zudem losgelassen da es seine Form gefunden hat, wie man hier sehen kann an einer losen Longe.

Die Biegung auf der Volte oder dem Zirkel sollte immer der Größe desselben entsprechen, damit man von auf dem Zirkel geradegerichtet sprechen kann und die Hinterbeine in einer direkten Linie den Schwung an die Vorderbeine leiten.

Zudem macht diese Übung nur Sinn wenn das Pfed auf beiden Seiten gearbeitet wird, damit man es, entgegen seiner natürlichen Schiefe, geradegerichtet vorwärts arbeiten kann, die Hinterhand optimal belastet wird und bei dem bereits kräftigen und biegsamen Pferd sich diese Kraft auch nach vorne überträgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                Hier wird die gleiche Übung im Trab ausgeführt, auf 

    dem  rechten und unteren Bild mit einer leichten Aufrichtung und somit einer

schönen runden Formgebung.

 

 

 

 

 

 

Zu guter letzt noch Cavalettiarbeit. Links im Trab und rechts im Schritt.

Diese sollte man jedoch nur in Maßen betreiben, da sie zum einen das Pferd schnell ermüdet und dann die Verletzungsgefahr an diesen harten Stangen nicht unerheblich ist. Das schöne an Cavalettiarbeit ist, dass man hierbei die Schrittlänge, durch den gleichmäßigen Abstand der Stangen zueinander, gut beobachten kann (respektive: mit welchem Hinterbein es den meisten Schwung erzeugen kann).

Links oben sind die Stangen weiter auseinander und flach und links unten näher zusammen und etwas höher als oben. Somit nimmt das Pferd verschiedene Formen an. Einmal streckt es sich für lange Tritte, und einmal hebt es die Beine vermehrt und federt vorwärts aufwärts.

Zum anderen verleihen sie dem Pferd einen schönen Schwung, da es, bei zunehmendem Abstand die Amplitude der Tritte, und nicht ihre Frequenz, erhöhen muss.

Man kann mit diesen Stangen und Kreuzen sehr kreativ sein und sie in Höhe und Weite verstellen.

 

Ich möchte an dieser Stelle Werbung für einen Freund machen, der eine eigene Schreinerei besitzt und mit dem ich zusammen diese Cavaletti-Kreuze konstruiert habe ( von mir die Vorstellung und von ihm das handwerkliche Wissen) und ohne den unser Verein nicht so edle Cavalettis hätte, auf die wir sehr stolz sind. Sie sind aus Bankirai Holz und somit witterungsbeständig. Man kann sie in drei Höhen verstellen, . . .   . Wenn Sie auch so welche möchten, dann können Sie dies anfragen unter  www.dekaform.com oder info@dekaform.com

 

Ich möchte mich noch für die schlechte Bildqualität der oberen Bilder entschuldigen, aber an dem Tag war es etwas trüb gewesen und meine Kamera ist nicht die Beste, somit mußte ich die Bilder mit dem Computer etwas aufhellen damit man darauf etwas erkennen kann.

Entstanden sind diese im Reitverein Hofheim .

Übrigens, das Pferd auf den Bildern ist Sam, mein treuer Fuchswallach, und sein zweibeiniger Wegbegleiter, das bin ich, René.